EUGEN KISSELMANN


Malkurs bei Eugen Kisselmann in Seehausen-Schönberg / Altmark

Nachdem ich über die Ausstellung „Moderne Vogelbilder“ und „Art & Vielfalt“ den aus Russland stammenden Tier- und Landschaftsmaler Eugen Kisselmann kennengelernte, dessen Bilder mir in der Naturmaler-Szene besonders zusagen, nahm ich diesen Frühling die Möglichkeit wahr einen zweitägigen Kurs bei ihm zu absolvieren. Der Samstagmorgen begann mit einer netten Einführung in das Atelier des Künstlers sowie einer kurzen Begehung des Biotopes hinter dem Haus, wo wir später auch malten. Dabei waren bereits eine Menge Tierarten zu beobachten, wie Brandgänse (Tadorna tadorna), Schafstelze (Matacilla flava) und Reh (Capreolus capreolus), um nur einige zu nennen. Auch suchte ich mir eine passende Stelle zum malen aus: ein kleiner Aussnitt eines Ufes mit Wasser-Schwaden (Glyceria maxima) entsprach genau meinem Vorstellungen. Es gehört zum Herzfelder Haken, ein Altwasser. Ich habe meine Materialien geholt und Platz genommen um die Szene mit Ölfarben auf Papier einzufangen. Naturlich blieb es bei diesem Tagwerk bei einer eher skizzenhaften Ausführung. Ziel war es die Lebendigkeit und Vielfalt eines so kleinen Stückes Natur kennenzulernen und wiederzugeben. Die künstlerische Anleitung dazu war durch jahrzehntelange Erfahrung seitens des Lehrers sehr kommpetent. Der Tag wurde begleitet von Vogelgesängen und Quakenden Fröschen – auch ein Eisvogel (Alcedo atthis) flog einmal vorbei – und endete mit einem Gespräch zu den heute entstandenen Bildern und einer Begutachtung älterer Werke von Herrn Kisselmann. Am Sonntag wurde sofort mit dem Malen begonnen. Diesmal gingen wir ein paar hundert Meter weiter das Gewässer vom Vortag entlang, bis an eine Stelle mit mehreren Silberweiden (Salix alba), von denen eine auch Motiv für mein Bild wurde. Wieder ging es mehr um Licht, Farben, Form und schlißlich die Gesamtwirkung, wieder um Details. Gegenüber war es möglich, den Eisvogel bei der Heimkehr vom Fischfang in seine Bruthöhle zu beobachten, wo er seine Jungen fütterte. Am Ende des Tages kaufte ich noch den Bildband von Herrn Kisselmann, den ich, genauso wie den Malkurs, jedem Liebhaber von realistischer Naturmalerei empfehlen kann.

Marcus Burkhardt

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Sehr geehrter Herr Kisselmann,

ich bin durch Zufall auf Ihr Buch „Rückkehr“ aufmerksam geworden.
Bei einem Besuch bei der Schwester meiner Frau in Katzelsried, sah ich ein Buch auf dem Sideboard liegen. Ich blätterte darin und sah Ihre herrlichen Tier- und Landschaftsbilder. Man kann zunächst gar nicht glauben, dass das alles mit dem Pinsel erarbeitet wurde. Die Natürlichkeit der Darstellung mit einer außergewöhnlichen Präzision der Details hat mich fasziniert.
Ihre Biographie habe ich geradezu verschlungen. Außergewöhnlich betroffen war ich über die Strafe nach der Silvesternacht mit Alkohol, weil Sie das kostenlose Studienheim verlassen mussten. Ich habe bei dieser Passage mit Ihnen mitgelitten. Ich war nämlich auch einige Jahre in einem Studienheim untergebracht.
Ich möchte mich bei Ihnen für die rasche Besorgung recht herzlich bedanken.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Frau Tatjana alles Gute, bleiben Sie gesund und dass Sie noch lange meisterhaft den Pinsel schwingen können.

Mit freundlichen Grüßen.
Georg Hüttner, 22.11.2016

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Im Sommer 2015 nahmen meine Frau und ich zum ersten Mal an der Ausstellung
Moderner Vogelmaler im Heineanum Halberstadt teil.
Bei der Ablieferung unserer Bilder entdeckte meine Frau ein Buch mit Gemälden von einem Maler, von dem wir erstaunlicher Weise noch nie gehört hatten.
Wir begannen zu blättern und mit jeder Seite wurde unsere Begeisterung größer.
Hier war jemand, der die Natur seit frühester Kindheit studiert, in ihr gelebt und immer wieder gemalt hatte, mit einem Blick für das Charakteristische, einer unglaublichen Ausdauer und Geduld und einer tiefen Liebe für jedes noch so kleine Detail.
Aus jedem seiner Bilder spricht das tiefe Gefühl eines Menschen, der in seinen
Werken eins zu werden vermag mit dem Dargestellten, der uns einen Blick in ein Stück Leben werfen lässt, wie wir es in dieser Tiefe, in dieser meditativen Stille noch nie gesehen hatten. Dabei ist sein Werk von einer unglaublichen Vielseitigkeit.
Es gibt viele Maler, die Tiere in der Landschaft portraitieren, was auch ein Schwerpunkt der Arbeiten Eugen Kisselmanns ist. Aber er malt sie so, dass der Betrachter das Gefühl hat sie zum ersten Mal zu sehen. Er gibt uns einen Blick
in die Geheimnisse des Lebens. Wir beginnen, die perfekte Harmonie zu erahnen,
mit der sich Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum bewegen. Seine Kompositionen sind immer wieder überraschend in ihrer Natürlichkeit und dabei
von einer künstlerischen Raffinesse, die ich so noch nie gefunden habe.
Er malt eine Fischottermutter mit drei Jungen, spielend im Bach. Der untergetauchte Kopf eines Jungen durchpflügt das glasklare Wasser, schiebt eine Welle vor sich her und versetzt die reflektierende Oberfläche in eine spiralförmige Bewegung um die anderen Jungen herum, in die auch die Spiegelungen der Bäume hineingezogen werden und die sich in der wachsamen Haltung der Mutter fortsetzt. Wie tief muss ein Mensch in die Zusammenhänge des Lebens eingedrungen sein, um dessen Energien in solcher Harmonie zu gestalten?
Wer je versucht hat Wasser zu malen, weiß wie schwer es ist, seine sich ständig
verändernden Spiegelungen und Formen wiederzugeben. Eugen Kisselmann
malt Wasser, das man fühlen kann, dessen gläserne Durchsichtigkeit Einblick in die darunter liegenden Strukturen, Sand, Steine, versunkenes Laub gewährt und dabei die Jahreszeit, die Witterung, Temperatur und seine unterschiedliche Tiefe
offenbart. Er lässt den Betrachter eintauchen in dieses Urelement allen Lebens, lässt sie eins werden mit seiner wunderbaren Klarheit, seiner Kühle, seiner Lebendigkeit.
Bei der Betrachtung von Eugen Kisselmanns Bildern haben wir das Gefühl in der Natur selbst zu sein, aber in einer Art gesteigertem Moment, den wir mit einer Intensität erleben, die einem auch in der Natur nur selten vergönnt ist.
Maler können uns sehen lehren. Diese Bilder haben das Potenzial eine Liebe für die Natur zu entzünden, die helfen wird sie zu schützen und zu erhalten. Es ist diese Liebe, die man in jedem Gemälde von Eugen Kisselmann so sehr spürt.

Roland Greis, 06.10.2015

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Sehr geehrter Herr Kisselmann.
Vielen Herzlichen Dank das Sie mir Ihr wunderschönes Buch so schnell geschickt haben. Wow. Hochachtung. Sie sind ein Gottbegnadeter Künstler. Einfach Weltklasse, Sie gehören zu den besten Wildtiermalern in unserer Zeit. Danke das Sie das Buch veröffentlicht haben. Vielen Dank für Widmung. Mfg.
Engelbert Pammer, 13.08.2015

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15 August 2014

Vor kurzem geschah in meinem Leben ein bedeutsames Ereignis. Der Maler Eugen Kisselmann schenkte mir sein Album mit Reproduktionen seiner Ölgemälden, zu deren Entstehung auch ich ein wenig beitrug. Eugen und seine Schwester Irina gehörten zu meinen talentiertesten Schülern der Kunstschule, in der ich jahrelang im deutschen Dorf Podsosnowo im Altai unterrichtete. Nach der Auswanderung in die Bundesrepublik besuchten meinen Unterricht in der Jugendkunstschule auch die Töchter von Eugen Irina und ihr Bruder Alexander, die im Örtchen Fürstenberg (Bad Wünnenberg) bei Paderborn wohnten, wo uns das Schicksal wieder zusammenführte.
Natürlich habe ich viel von Eugens erfolgreichen Ausstellungen in den Galerien Europas und Amerikas gehört, doch unser persönlicher Kontakt war leider selten und flüchtig. Aber vor ein paar Jahren lud er mich und meinen Sohn Hermann zur Eröffnung der Ausstellungen des holländischen Galeristen Ge Nijhuis ein, wo neben den Werken europäischer Malern auch seine Arbeiten präsent waren. Selbstverständlich wollten wir dieses bedeutende Ereignis in der holländischen Stadt Enschede nicht verpassen.
Alles war wie in einer Vernissage im westlichen Film. Die Frauen in Abendkleider, tuschelten mit Händchen vor den Mündern mit avatagen Männern in Blazern, die die Bilder durch die Faust betrachteten und mit Spielmarken ihre möglichen Anschaffungen markierten. Die Kellner trugen bunte Getränke herum. Der Klavierspieler improvisierte ungarische Weisen. Die Frau des Hausherrn schaute mit Bedeutung ihren Mann an und stellte den Kunden die Autoren vor. Europa! Der Galerist ist ein Anhänger der klassischen Landschaft und der animalischen Malerei mit einem „grünen“ Nachgeschmack. Die Schnörkel des modernistischen Ismus sind für ihn totales tabu. Ich tauchte in die Welt der Harmonie und Schönheit ein.
Die zweite Runde meiner Besichtigung widmete ich, natürlich, den Arbeiten, die meine Seele berührten. Die ersten in dieser Reihe waren, selbstverständlich die, meines Landsmannes. Vier von ihnen waren schon von den Kunden markiert. Ein Gemälde sogar zweimal. (Eugen selbst fehlte aus irgendeinem Grund).
Es waren kleine Landschaften aus verborgenen Ecken der Natur: ein Moosbüschel am Rande des Espenwaldes, Schilfdickicht, ein Weidengebüsch am Ufer, eine Auswaschung im Wurzelgewirr eines umgestürzten Baumes. Und unbedingt irgendwelches Federvolk aus diesem Ort. Unbedingt! (Eugen ist ein gelernter Ornithologe). Einmal ist es eine sprungbereite Rohrdommel, dann ein Fünkchen Eisvogel, oder die, auf ihre Eltern wartenden tollpatschigen Möwenküken und immer wieder Wasser.
Mehrmals blätterte ich das Album von Eugen durch und merkte, dass mich am meisten seine Wasserbilder bewegen und beschäftigen. Und als ich im Nachhinein erfuhr, dass Eugens europäische Kollegen mit dem neuen Begriff „Kisselmannwatertje“seine blendende Technik, seichtes durchsichtiges Wasser zu malen meinen, war ich insgeheim etwas stolz auf meinen eigenen „Scharfsinn“.
Ja, Wasser ist in den meisten seiner Gemälden zugegen und grundsätzlich als eins der wichtigsten Komponente des Sujets vertreten. Er hat unter anderen Wassermotiven wundervolle Seegemälde. (Sturm in der Cala San Vicente). Und trotzdem ist Kisselmann kein Marinemaler! Doch, wer dann? Ich blätterte in den Alben von W. Aiwasowski, U. Türner und von den Holländer. Und ich fand für mich eine Antwort heraus: Die Marinemaler malten und malen nicht das Wasser, sondern das Meer. Das heißt, ein Gewässer. Ein riesiges Gewässer, das auf Willen der unbeständigen Natur aus seinem Wasser bizarre Kulissen auftürmt, auf deren Hintergründen die Künstler romantische, lyrische, tragische, drohende und trotzdem wunderschöne Szenerien schaffen, die den begeisterten Zuschauer überwältigen.
Auf vielen Bildern von W. Aiwasowski klammern sich verzweifelte Menschen an Trümmerschutt der zerschlagenen Schiffe. Oder die erbarmungslosen Wellen treiben eine, mit Menschen vollgestopfte Barkasse, zu den küstennahen Felsen. Das Meer erschafft all das, nicht das Wasser. Denn das Wasser ist das einzige Material, das das Meer besitzt, damit es der Welt sein Wesentliches zeigt und sich den ständigen Schrullen und Launen der Natur unterwerfen kann.
Dies gibt es auf den Gemälden von Eugen nicht und kann es auch nicht geben! Inszenierte Leidenschaften gehören nicht zu seinem Rollenfach. Er ist ein aufmerksamer, weiser und begeisterter Zuschauer der facettenreichen Welt in die er uns Betrachtern, eintauchen lässt, wo das Wasser rieselt, plätschert, sich wiegt oder kräuselt, rauscht oder spiegelnd in Sümpfen flimmert, - im Flussarmen, in Pfützen und Senken, in Bächen und anderen Gewässern, die fast auf allen seinen Bildern vorhanden sind. Ich finde, sein Wasser ist mit dem „sprechenden“ Wasser der Gemälde von I. Lewitan, in denen das Wasser alle Farben und Töne des Firmaments übernommen und vor unseren Füßen ausgebreitet hat, verflochten. („Nad vetschnym pokoem“/Über der ewigen Ruhe/, „Tichaja obitelj“/Die stille Bleibe/, „U omuta“ /Am Strudel/).
Ich glaube nicht, dass die Kunstwissenschaftler ohne Einwendungen mit meinen Interpretationen einverstanden wären, aber ich sehe und fühle seine Bilder in genau dieser Hypostase. Und ich bin auch überzeugt, dass viele Zuschauer mir zustimmen werden.
Und noch etwas! Ich bin sicher, egal wie lange Eugen noch schaffen wird und welche Gipfel er in Zukunft auch erreichen wird, eins seiner besten Gemälde wird jedoch „Das Lied der Lerchen“ bleiben. Ob ich es schaffe, die Gefühle in Worten zu beschreiben, die mich überwältigt haben, als ich die Seite im Album aufschlug, auf der ich dieses Gemälde entdeckte? Jedenfalls werde ich mich bemühen!
Das flackernde Blau des hohen, bodenlosen Himmels über der unermesslichen Steppe. Blütenzeit. Auf einem Hügelchen, das Köpfchen in den Nacken geworfen, mit Einem Margerittensträuschen in der Hand, steht ein barfüßiges Mädchen. Es steht seitlich zum Zuschauer und sein, zum Himmel erhobener Blick, bleibt uns verborgen.
Ich habe lange sinniert, warum Eugen das Figürchen so stellte und nicht anders? Zum folgenden Mal, als mein Blick an seinem Händchen vor dem Mund haftete, sah ich diese Augen! Ich sah sie durch die Geste seines Händchens! Die Geste der Madonna, die das Weltall lauschte. Diese Geste bittet uns, für eine kurze Zeit auf die unendliche Hektik zu verzichten, ihr Getöse und Knirschen zu dämmen und mit Leib und Seele in das flimmernde, unendliche Blaue der Götterwelt einzutauchen. Um das Trillern der Lerche, das Zirpen des Grashüpfers, das Summen der Hummel zu hören, um von schwindelerregenden Düften den Durst zu löschen. Die, vor Verwunderung, weit geöffneten Augen der Enkelin, Tochter, der Verlobten, der Gattin, der Mutter! Das hervorragende Talent von Eugen Kisselmann besteht darin, dass seine Gemälde nicht nur unser Auge erfreuen, sondern in uns hohe Gefühle und tiefe Gedanken erwecken.
Mich persönlich rührte dieses Bild auch noch deswegen, weil es unser Mädchen ist! Ein Mädchen aus der Wolga-Orenburg-Kustanai-oder Kulundasteppe! Es trägt einen schäbigen, verwaschenen Kittel, denn es sicherlich von der älteren Schwester erbte. Kein Gürtelchen, keine Schühchen, kein Kopftüchlein. Dagegen aber große Taschen, in die man vorübergehend eine Handvoll Beeren für die kranke Oma und das kleine Brüderchen einsammeln kann, oder ein paar Bündelchen wilder Zwiebeln und Sauerampfern für die kalte Dickmilchsupp, die die Familie dann in der Kühle unter dem Wagen auslöffelt. Auch im Nachkriegseuropa gab es viele solche Kinder, die in ärmsten Verhältnissen lebten, aber unsere lebten unter solchen Bedingungen viel länger und zwar alle, ohne Ausnahme.
Sein Album beginnt mit einem Vorwort von Hans Arens, seinem guten Bekannten, einem gleichgesinnten Ornithologen und Naturliebhaber. Dann kommt seine Geschichte auf Deutsch, weil es mittlerweile die Muttersprache unserer Kinder und Enkel ist. Eugen schreibt von seinen Ahnen, von der Steppe, die ihn schon als Kind begeisterte; von seinem Studium an der Kunstschule und seinen Lehrern, vom Wehrdienst, der Arbeit im zoologischen Museum und seiner Beschäftigung mit Ornithologie; davon, wie er mit der geliebten Frau eine Familie gründete, in der sich Sohn und Tochter selig fühlen.
Er schreibt über seine Kollegen und über die fernen Reisen, die er mit ihnen oder auch alleine unternahm. Diese Reisen führten ihn von Deutschland aus nach Holland, in die Camargue (Süd-Frankreich), die Baleareninseln oder in die Donaudelta, über das Gobi-Hochland oder per Kanu durch die Seen und Flüssen Masurens. Und natürlich kehrt er immer wieder in seine geliebte Heimat, die Kulundaebene zurück.
Wochenlang alleine, mitten in der wilden Natur, in einem aufgeschlagenen Zelt lebte er in einem geheimen Winkel der Kulundasteppe, wo er die Tierwelt beobachten, fotografieren und skizzieren konnte. Sein Fleiß, sein Durst nach Erkenntnis der facettenreichen Welt, ist grenzenlos. Das Album enthält über 200 Reproduktionen seiner Gemälde und außerdem noch viele Aquarelle und Zeichnungen! Dabei ist es nur ein kleiner Teil davon, was er in Laufe der Jahren schuf. Und das mit fünfzig Jahren!
In Eugens überzeugenden Kommentaren zu seinen eigenen Bildern spiegeln sich seine enorme Naturkenntnisse sowie sein sensibles aber positives Weltempfinden. Über seine Maltechniken schreibt er in diesen Kurzgeschichten wenig und trotzdem verhelfen sie sogar einem in der Malerei wenig bewanderten Inhaber seines Bildbandes zu sehen und zu erfassen, mit welchen Mitteln der Meister in seinen vortrefflichen Gemälden Vollkommenheit erreicht.
Sein Gespräch mit dem Leser bezieht sich auch auf das Wohlwollen, das ihm die deutschen und europäischen Künstler und Zuschauer entgegenbringen, wie ihm die Galerien Europas und den USA zugänglich geworden sind und, was das Bedeutsamste für ihn ist – die ungehinderte Möglichkeit, in die wenig bevölkerte Orte zu reisen, die noch ihre Jungfräulichkeit bewahren, wo die Tiere und Vögel wie früher hausen und wo das, von uns geliebte Kisselmannwatertje plätschert.

Kurt Hein

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30.09.2014

Ich besuche Ihre Homepage schon seit Jahren regelmäßig immer wieder gern und erfreue mich an Ihren  vorzüglichen Werken, die Sie dort abbilden.
Vor vier Jahren hatte ich bei der von Ihnen organisierten großen Ausstellung in Bollewick (MeckPomm) die Chance ihre Gemälde, neben Werken anderer Maler, zu bewundern.
Bei dieser Gelegenheit konnte ich mit Frau Kisselmann ein längeres, sehr angenehmes Gespräch zu der Naturmalerei im Allgemeinen und Ihren Werken im Besonderen führen.
Es hat mich sehr bewegt, Ihre Schöpfungen einmal im Original zu erleben.
Ihre Bilder sind für mich das Maß der Dinge in der Naturmalerei. Die Schönheit, Lebendigkeit und unglaubliche Natürlichkeit der Darstellung, diese enorme Präzision in der Wiedergabe der Details. Einzigartig!   Die Bilder erzeugen bei mir positive, wohltuende Gefühle. Schwer zu beschreiben - deshalb lasse ich es lieber.
Herzliche Grüße
Gerhard F. Jörn

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16.10.2014

Liebe Tatjana, lieber Eugen, vielen Dank für die prompte Sendung Eures Buches. Wir sind begeistert! Nicht nur die vielen, ausgezeichneten Arbeiten, auch das Vorwort und der interessante Lebensweg von Euch beiden hat uns beeindruckt!

R. Michalski

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